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Bananafishbones |
Come to Sin (Single) |
"And now for something completely different"- John Cleese Nun mal wirklich zu etwas komplett anderem. Wer mich und meinen Musikgeschmack kennt weiß dass ich eigentlich aus dem Gothic- / Symphonic-Metal Bereich komme, und mit Rock relativ wenig am Hut habe. Und doch möchte ich jetzt eine meiner Lieblings-Rock-Scheiben rezensieren, auch wenn es nur eine Single ist. Ich würde ja gerne das Album dazu (Viva Conputa) rezensieren, aber ich habe es nicht, und auch keine Ahnung wo ich das nach all den Jahren noch her bekommen soll. Der Hauptsong der Single (Come to Sin) stellte 1998 den Durchbruch für die drei Bad Tölzer dar, er erreichte vor allem durch die Verwendung in der C&A-Werbung seiner Zeit einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Doch auch der Rest auf dieser Single ist absolut nicht zu verachten, grade die beiden anderen Songs sind zwei sehr gute Stücke Rockmusik. Die Single beginnt natürlich mit ihrem namensgebenden Song, "Come to Sin" von der Viva Conputa. Ich glaube zu diesem Stück brauche ich nicht viele Worte zu verlieren, die meisten werden es eh kennen, und denen die es noch nicht kennen sei es mal ans Herz gelegt. Ein toller Rocksong, der mit dem Glockenspiel zwar etwas freakig wirkt, aber sehr gut rüberkommt. Der zweite Song dagegen, "Urban Laughter", das genau wie Come to Sin auch von der Viva Conputa stammt, schlägt die etwas härtere Gangart an. Toller, erdiger Rock, mit einer extrem verzerrten, dreckig klingenden Gitarre, die Melodie gefällt mir hervorragend, und Sebastian Horn leistet ganze Arbeit am Mikro. Besonders gut gefällt mir die Stelle nach dem Solo, ab Minute 3:28. Zusätzlich zu dem normal gesungenen Refrain liegt im Hintergrund noch ein extrem tiefer, fast schon deathig-grunzender Gesang. Sehr geil... Stück drei, "Bicycle", vom 1995er Debüt "Grey Test Hits", fährt dagegen eine ganz andere Schiene. Der Anfang kommt fast schon Country & Western-like rüber, die Gitarre bleibt bis auf wenige Ausnahmen akustisch, der Gesang ist im Refrain für Sebastian Horn sehr tief und die Mundharmonika tut ihr übriges um diese Atmosphäre zu kreieren. Ein sehr witziges, vor allem in den Strophen sehr lebendiges Stück, mit einem äusserst verzweifelt klingenden Ende. Den Abschluss bildet die Akustik-Version von "Come to Sin", das eine Strophe mehr hat als das Original. Schön anzuhören, aber nichts wirklich bemerkenswertes, nichts über das ich in Jubelstürme ausbrechen würde. Fazit: Sehr interessante Single, mit mehreren tollen Songs drauf. Die Zehn Mark oder wieviel die früher gekostet hat haben sich auf jeden Fall gelohnt. Bewertung gibt’s keine, sowas mach ich nur bei vollständigen Alben, doch wenn das Album die Qualität der Single hält würde ich 8-9 Punkte vergeben. P.S.: Ein Amazon-Bild vom Cover war nicht mehr aufzutreiben, deswegen nehm ich das Cover von der offiziellen Homepage der Band. |
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| RabDragon | VÖ: 1998 |