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Bathory |
Hammerheart |
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eingeleitet durch das 11-minütige "Shores in flames": meeresrauschen, an der küste brechende wellen... einsetzende einzelne gitarre, das erste überraschungsmoment dieses albums - Quorthon kann richtig singen, und wie! jeder powermetalfrontmann würde vor neid erblassen - steigert sich das stück zu einem fetzigen stampfer mit genialem gitarrensolo-part und dem konstant unterlegten rauschen des meeres. zweites überraschungsmoment, dessen man allerdings erst nach erstem durchhören gewahr wird, es befindet sich kein schnelles stück auf der cd - gar keins; und beim teutates, das ist auch gut so, das macht dieses album so herausragend. durchweg hymnen, fast schon als doomig zu bezeichnen. und dann dieses wechselspiel aus melodiebögen, gitarrensoli, hintergrund-chor und Quorthons stimme; dazu der die gesamtstimmung betonende einsatz des synthezisers. ich wünscht ich wär mit gewesen auf der wicking. überraschungsmoment drei, das zwoeinhalb minütige "Song to hall up high", untermalt von akkustikgitarre und chor, liesse sich durchaus als baladesk bezeichnen. finale des ganzen - 6 hymnen umfassenden "gesamtkunstwerks" - is das durch pferdegetrampel, gezwitscher von vögeln und von unheilvollen maultrommeln unterlegte, eingeleitete "One road to asa bay", das nochmal alles aufbietet, was diese scheibe so wertvoll macht. eine hymnenhafte melodielinie, gitarrensolo, akkustikgitarre, Quorthons stimme, die wie durch liter und aberliter an met und whisky gestärkt klingt, backgroundchor und synthieinschübe. und das 10 minuten lang, so muss! was haben wir hier nun also. eine bessere manowar pathos scheibe im blackmetal gewandt? ganz gewiss nicht. dies ist definitiv eines der besten und zugleich wegweisendsten vikingmetal alben, die erschienen sind. und das lange vor bands, wie zB thyrfing. hail to odin :] |
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| Kornholio | VÖ: 1990 |