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Andromeda |
II = I |
Ich habe noch selten ein Album angetroffen, auf dem Licht und Schatten so nahe beinander lagen. Doch der Reihe nach. Andromeda sind eine Prog-Metal Formation aus Schweden. Bei II = I handelt es sich um ein Konzeptalbum das sich thematisch mit Chemie befasst. Da wird über chemisch Reaktionen getextelt, wie sich verschiedene Moleküle zusammenfügen und was weiss ich...in etwa so packend wie das Mittagsprogramm im TV. Dies führte dazu, dass ich schon nach wenigen Durchläufen den Texten keinerlei Aufmerksamkeit mehr schenkte. Doch kommen wir zu Musik. Encyclopedia deutet schon an was einen hier erwartet. Wie schon erwähnt Prog-Metal, allerdings der extrem frickeligen Sorte. Zusammen mit Mirages und Reaching Deep Within bildet sich ein Trio das sich gewaschen hat. Gefrickel und tolle Melodiebögen halten sich in etwa die Waage, musikalisch geht alles Prima auf, Gedanken wie "wen kümmern schon die Lyrics, so darfs weitergehen!". Two Is One ist so etwas wie das Herz des Albums. Eine 9 minütige Halb-Ballade mit viel Abwechslung, ganz untypisch und überraschend, totaler Stilbruch. Erinnert mich irgendwie an die Flower Kings. Insgesamt der beste Track des Albums. Tja, ab diesem Punkt geht wehement den Bach runter. Keiner der folgenden Tracks schaft es auch nur ansatzweise so etwas wie Spannung aufzubauen. Das Gefrickel nimmt Überhand und verliert sich in einem völlig belanglosen Brei. Schade, wäre es mit der selben Qualität weitergegangen wie begonnen hat, wäre II = I ein ernsthafter Kandidat für den Titel Prog-Metal Album des Jahres geworden (wenn man mal von den Lyrics absieht). So reichts gerade mal für eine: 6 / 10 |
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