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Angra |
Angels Cry |
Eins muss man den Brasilianern um Sänger Andre Matos lassen, sie schaffen es auf dem Gebiet des Melodic Metal einzigartig zu sein. Das ganze klingt einiges erfrischender als alle Alben von Edguy, Gamma Ray, Stratovarius, Rhapsody und wie alle diese "Wow wir haben schon wieder einen Keeper-Clone geschaffen"-Bands zusammen. Angra lassen da schon mal ab und zu etwas musikalisches aus ihrem Heimatland einfliessen. Im grossen und ganzen stehen und fallen die Songs mit dem Gesang von Matos. Während mir "Carry On " einen wahren Freudenschrei entlocken konnte. würde ich ihm auf "Stand Away" am liebsten eine Kugel in den Kopf jagen. Leider leidet auch Matos an der Genre-üblichen Krankheit des Übermässigen Einsatzes von "Kastratengesang". Mshannes hat das ganze mal treffend auf den Punkt gebracht als er mal seine Meinung zum Hammerfall Sänger äusserte: "Das ist doch kein Sänger, das ist ein kleines Mädchen". Genau aus diesem Grund schafft es "Angels Cry" nicht an die Genre Referenzen von Masterplan oder Kamelot anzuknüpfen. Der Gesang geht einem je länger je mehr auf den Keks. Was kann man sonst noch sagen, Liebhaber von Doublebass-Passagen kommen nicht zu kurz, auch gibt es immer mal wieder Ausflüge in progressivere Klangwelten. Im grossen und ganzen aber nicht mehr als Durchschnitt. Ein wahres Highlight ist einfach zu wenig. Der Nachfolger "Holy Land" ist deutlich besser, nicht nur weil sich Matos etwas gemässigt hat (aber dazu später mehr).7 / 10 |
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