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Ayreon |
Universal Migrator Pt. 1: The Dream Sequencer |
Hinter Ayreon steckt ein Mann: Arjen Anthony Lucassen (ehem. Gitarrist bei Vengeance). Für sein Projekt Ayreon versammelt er regelmässig ein who-is-who der Metal Sänger um sich. So richtig auf dieses Projekt aufmerksam wurde ich nach bekanntgabe der "Teilnehmer" für sein im mai diesen Jahres erscheinendes 7. Album. Da werden u.a mit dabei sein: Mikael Akerfeld (Opeth), Devin Townsend (Strapping Young Lad, The Devin Townsend Band), James Labrie (Dream Theater), Devon Graves (Psychotic Waltz, Dead Soul Tribe) und viele mehr. Also eine absolute Prog-Metal All-Star Truppe. Da ich aber schon im vornherein wissen wollte, was mich da musikalisch in etwa erwartet, hab ich mir das sich über zwei Alben hinwegziehende Konzeptwerk Universal Migrator zugelegt. (Das eigentliche Ayreon Referenzwerk Into The Electric Castle liess sich leider nirgends auftreiben).Im ersten Teil wirken u.a. mit: Keybords: Clive Nolan (Arena) Erik Norlander (Rocket Scientist) Gesang: Johan Edlund (Tiamat) Floor Jansen (After Forever) Lana Lane Edward Reekers (Kayak) Mouse (Tuesday Child) Jacqueline Govaert (Krezip) Damian Wilson (ex-Threshold) Neal Morse (Spock's Beard, Transatlantic) Musikalîsch entsprach das Album so gar nicht meinen Erwartungen. Während ich mich auf ein bombastisches Prog-Metal Gewitter einstellte, schallten mir schwermütige, Synthie-lastige Space-Rock Nummern mit starkem Pink Floyd Touch in die Gehörgänge. Das musste ich erstmal verdauen. Als ich mich dann auf diese Musik eingestellt habe, offenbarte sich mir ein fast schon magisches muikalisches Erlebnis. Dies ist kein Album, das man so eben mal nebenbei hört. Diese Musik geniesst man am besten mit Kopfhörer, geschlossenen Augen während einer stillen Stunde. Das Highlight dieses Albums findet sich eindeutig am Schluss. And The Druids Turn To Stone ist ein wahnsinnig schöner Song und Damian Wilson hat eine Stimme zum verlieben, so unglaublich warm und charismatisch. Anschliessend folgt The First Man On Earth und auch dieser Track lebt von der genialen Stimme von Neal Morse. Was ich etwas schade fand, war, dass jedem Sänger quasi ein Song zugeordnet war. (Dies soll sich auf dem neuen Album ändern. Dialoge mit bis zu zehn Sängern sollen keine Seltenheit sein). Zwischendurch hat das Album auch ein paar kleinere Längen, die aber nicht besonders tragisch ins Gewicht fallen. Insgesamt ein traumhaftes Album aus einem Guss. 9.5 / 10 |
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