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Arena |
The Visitor |
Arena liefert auf The Visitor kompakten, atmosphärischen Prog-Rock ab. Mein Ersteindruck war alles andere als berauschend. "Das klingt alles gleich", 60 Minuten monotonie auf hohem Niveau. Und wie so oft erwies sich der Ersteindruck als völlig daneben. Das Album wächst und wächst...Melodien fressen sich ins Ohr und lassen einen nicht wieder los. Ich sollte es doch langsam wissen, dass man in diesem Genre keine Schnellschüsse abfeuern sollte. Noch vor ein paar Wochen hätte ich einen starken Verriss geschrieben aber jetzt...nene. Das besondere an diesem Album ist mit Sicherheit die Gitarrenarbeit von John Mitchell. Der Kerl hat ein Feeling! Soli wie von einem anderen Stern, songdienlich und niemals in halsbrecherische Technik- und Speedorgien ausufernd. Sänger Paul Wrighton ist ein begnadeter Sänger der leider etwas unter seiner doch sehr gewöhnlichen Stimme leidet...Diese beiden Faktoren tragen wesentlich dazu bei dass bei Arena der eigentliche Song im Vordergrund steht, jeder Teil der Band ordnet sich dem Konzept unter (gewollt oder ungewollt). Unter den 14 Songs finden sich einige wahre Perlen. Da wären der Opener A Crack In The Ice der mit Abwechslung pur glänzt (wenn man ihn mal durchschaut hat), das von einer grandiosen Melodie getragene Pins And Needles oder das stark an Pink Floyd erinnernde The hanging Tree. Wie gesagt, ein Album das wächst und wächst, auf keinen Fall schon nach 3,4 Durchgängen enttäuscht weggelegt werden darf, man verpasst definitv ein tolles Sounderlebnis. Schade dass ich das Cover nirgends grösser gefunden habe, das Artwork ist absolut genial! Schade, schade... 9.5 / 10 |
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| fancything | |