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Atrocity |
Werk 80 |
Als ich heut so beim Friseur saß, die junge Dame sich sorgsam um mein Haupthaar kümmrte, spulte das Radio gerade "Shout" von Tears for Fears ab...und da fiel mir spontan "Werk 80" von Atrocity ein.Atrocity waren zusammen mit Morgoth die einzigen deutschen Bands, die während des Death Metal Booms anfang der 90er auch international Anerkennung erhielten. Doch mit dem Ende des Booms änderten sich auch die beiden Bands: Morgoth lösten sich auf, und Atrocity wechselten leicht den Kurs. 1997 veröffentlichten Atrocity "Werk 80", ein Album das nur aus Coverversionen besteht. Aber hier wird nicht den Metal Heroen vergangerner Tage gehuldigt, sondern dem Pop der 80er Jahre. Die Songs werden mehr oder minder 1:1 nachgespielt, allerdings eben in metallischer Form. Sprich: Fette Riffs, Raucherstimme, kräftiges Drumming. Im einzelnen: "Shout", Tears for Fears "Rage hard", Frankie goes to Hollywood "Wild boys", Duran Duran "The great commandment", Camouflage "Send me an angel", Thrice "Tainted love", Softcell "Der Mussolini", D.A.F. (Deutsch Amerikanische Freundschaft) "Being boiled", The Human League "Don´t go", Yaz "Let´s dance", David Bowie "Maid of Orleans", OMD (denke ich mal?) Tja...und manche Stücke sind wirklich genial geworden. "The great commandment" ist so schon ein toller Song, aber in der metallischen Fassung ist er einfach überirdisch gut. "Rage hard", "Tainted love", "Wild boys" und "Don´t go" profitieren ebenso von den harten Riffs. "Maid of Orleans" ist naja...ich sag nix dazu, das ist Geschmackssache (und meiner wird bei dem Song verdorben ^^). Aufgewertet werden einige Songs übrigens noch durch die Engelsstimme von Liv Kristine Espanæs (Theatre of Tragedy). Mir hats gefallen. Das Album macht sich übrigens auf Partys so richtig gut. ![]() Hörpröbchen |
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