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Behemoth

Satanica

Behemoth - SatanicaAuweia. Da muss ich mich ja gleich mehrmals ohrfeigen. Staubte diese Perle doch fast drei Jahre lang in meinem Schrank vor sich hin! Im Februar 2000 gekauft, einmal gehört, nicht gefallen, als Fehlkauf abgetan, ab in Schrank und Tür zu! Wie dämlich von mir!
Im Zuge der Rezensionen der vier Behemoth Scheiben in diesem Threat bin ich natürlich auch zur offiziellen Behemoth Page geschwommen. Dort dann bei den Downloads das Video zu "Decade of Oepion" gezogen und angeguckt. Heeeeeeeeeeftig! Ultrabrutale Gitarrenwände, Hetzgesang, der Song ist eine geniale Mischung aus Black und Death (das Video ist zudem hochprofessionell). Also gleichmal geguckt, von welchem Album der Song stammt. Und was seh ich: Satanica. Ergo Album rausgekramt und angehört. Und was soll ich sagen: Es ballert ohne Ende. Ich habe keine Ahnung, wie mir dieses Album damals nicht gefallen konnte. Egal, dafür dreht es jetzt Extrarunden im CD-Fach.

So, was wird denn so geboten...acht Songs erstmal. Sieben Highspeedgeschosse und ein MidTempo-Stampfer, besser gesagt. Was jeden Song auszeichnet ist das aussergewöhnliche tighte Gitarrenspiel von Nergal und Kaos, welches äußerst brutal und doch melodisch zu gleich ist. Dazu kommt ausgezeichnetes Drumming von Inferno, und Nergal´s rabiater Gesang. Jener ist mittlerweile vom Kreischen zum Brüllen übergangen, passt zu den Gitarrenläufen auch besser. Man wird beim hören zwangsläufig an die letzten beiden Emperor Alben erinnert. Hier wird Black und Death Metal gekonnt gekreuzt, und das um einiges besser als es die Norweger versucht haben. Und wo es für die Norweger gut war, aufzuhören, ist es für die Polen von Behemoth um so besser, das sie so weitergemacht haben.

Als Hörprobe gibts mal keine Songs, sondern das Video zu "Decade of Oepion".

Fazit: Killeralbum!
Thorngrim