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Aura Noir

Deep tracts of hell

Aura Noir - Deep tracts of hellCarl-Michael Eide ist der "Hans-Dampf-in-allen-Gassen" der norwegischen Metal Szene. Gründer von Satyricon, Ved Buens Ende, Aura Noir und Infernö, hatte er auch schon Gastspiele bei Dimmu Borgir und Ulver.

Aura Noir - Deep tracts of hell

Mitte der 90er gegründet, steht Aura Noir für eines: Kompromisslosen schwarzen Thrash Metal. Das 97er Album Deep tracts of hell wurde von Agressor (Carl-Michael Eide) und Apollyon (aka Ole Jorgen, Dodheimsgard) eingespielt. Blasphemer von Mayhem steig kurz vor dem Album bei Aura Noir aus, er wurde nicht ersetzt.

Tja, was soll man zu der Musik sagen...es ballert eben ohne Ende. Gnadenlose Riffs, Geknüppel bis zum geht nicht mehr, eine leicht verzerrte Stimme. Als Vorbilder werden Kreator und Celtic Frost genannt, aber so gnadenlos kompromisslos klangen die nie. Fast immer wird Highspeed gezockt, aber auch halbwegs melodische Ausnahmen gibts: "Blood unity" ist ein mächtiger Stampfer mit sehr heftigem Riffing; "Purification of hell" gibt sich recht Venom-inspiriert. Songs wie "Slasher" und The spiral scar" können die Black Metal Herkunft der Musiker auch nicht verbergen, es entsteht eine hervorragende Symbiose aus altem Thrash und neuem Schwarzbrenner.

Tjor...wer auf schwarzgebrannten Thrash steht, möge mal antesten. Hörproben ließen sich leider keine auftreiben.
Thorngrim