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Avantasia (Tobias Sammet's) |
The Metal Opera Part 1 |
Zugegeben, Metal Pumukel und Edguy Mastermind Tobias Sammet erfindet den Melodic-Metal nicht neu, das war nie seine Absicht und wird es auch nie sein. Allerdings ist sein zweiteiliges Epos Avantasia mehr als ein bloser "Keeper Of The Seven Keys" Abklatsch. Er versammelt die Crème de la Crème der Melodic-Metal-Shouter Zunft um sich (Michael Kiske, Kai Hansen, David DeFeis, Timo Tolkki um nur einige zu nennen) und sie alle erzählen eine grandiose wenn auch nicht alzu orginelle Geschichte die wohl sehr an Eco's "Der Name der Rose" angelehnt ist. Entgegen dem zweiten Teil (dazu später mehr) schafft es Sammet und seine Mitstreiter ein Atmosphäre zu erschaffen die ich im dieser Musik-Richtung bisher noch nicht erlebt habe. Wesentlich dazu bei tragen die kurzen Zwischenspiele die immer wieder zwischen den Songs auftauchen. Henjo Richter war die ideale Wahl für die Lead Gitarre, er brettert die Riffs in einem halsbrecherischen Tempo runter. Schade nur dass die meisten Stücke doch etwas zu Sammet-fixiert sind, der Gasttruppe hätte man gerne mehr "Gesangszeit" gegönnt. An Sammets Gesang musste ich mich auch erst mal gewöhnen, gleicht seine Stimme in den hohen Lagen doch eher einem Gejodele. Auch wenn man das ganze schon zig mal gehört hat, das Album reisst einem mit. Man möchte wissen was als mit dem jünger Gabriel passiert und ob er das Geheimnis um die Sagenhafte Welt Avantasia lüften kann. Man was hab ich dem zweiten Teil entgegen gefiebert...... 9.5 / 10 |
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