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Bathory

Under the sign of the black mark

Bathory - Under the sign of the black markDas dritte Album von Bathory, gleichzeitig auch der Abschluss der "schwarzen Triologie". Und was für einer! 33,30 Minuten voll von der Musik, die den Black Metal für alle kommenden Bands defenierte. Rasend schnelles Geknüppel, kaum Baß zu hören, hochgetunte Gitarren und Quorthons bekanntes Gemisch aus Geschrei und Gebrüll. Das Intro namens Nocturnal Obeisance stimmt mit entfernten Drums und Windgeheul schonmal gut ein, der Opener Massacre ballert dann auch gleich richtig los. Song Nummer Zwei ist meiner Meinung nach der beste des Albums: Woman of dark desire. Der Song ist sogar Party-tauglich, bietet er doch einen Refrain, der zum mitbrüllen regelrecht einlädt, auch wird hier mal ein bisschen Mid-Tempo miteingestreut. Der Song der Namengeberin der Band, Elizabeth Bathori gewidmet. Der nächste Song, Call from the grave, beginnt stimmig. Leiches Synthie Brummen, mit einigen Grabgeräsuchen vermischt, machen den Anfang, danach gehts Hymnenartig im Midtempo weiter. Ein Gitarrensolo fehlt bei dem Song genauso wenig, wie ein Gesang, der wirklich genial ist und viele Kreischer von heute absolut alt aussehen lässt. Auch Equimanthorn beginnt mit dumpfen Synthieklängen, steigert sich aber sofort in das typisch derbe Geknüppel, welches schon die ersten beiden Alben kennzeichnete. Song Nummer 6, Enter the eternal fire würde ohne Probleme auch auf Blood Fire Death passen. Midtempo, sehr stimmungsvoll. Bei diesem Song zeichnete sich schon ab, in welche Richtung sich die Musik von Bathory entwickeln würde. Aber noch war es nicht soweit, denn mit Chariots of fire folgt auf dem Fuß wieder ein Nackenbrecher der schnellen Art. 13 Candles bremst dann gleich wieder in den Mid-Tempo Bereich ab, und lässt einen nochmal kurz Luft holen für den abschließenden Song des Albums: Of doom knallt gleich mal wieder im Höchsttempo durch die Boxen. Und dann endet Under the sign of the black mark auch schon. Ein würdiger Abschluss für Bathorys dunkle Phase. Es war auch alles gesagt und gespielt, was man zu diesem Thema sagen und spielen konnte. Kurz gesagt: Ein Klassiker. Bathorys Legendenstatus bildet sich eben nicht nur darauf, zuerst dagewesen zu sein, sondern auch auf Hammeralben wie diesem hier.

Fazit: Kaufen!
Thorngrim