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Audioslave

Audioslave

Audioslave - AudioslaveGrade frisch rausgekommen, heute morgen in der U-Bahn gehört, gleich mal ne Rezension schreiben. Zwei der bedeutensten Alternative-Acts stehen zusammen am Herd und kochen einen Eintopf, der allen Freunden von RATM und Soundgarden sehr wohl schmecken dürfte. Gewürzt mit den altbekannten Zutaten der Agitrocker Rage against the machine, man denke hier vor allem an die wieder einmal schier unfassbaren Gitarrenriffs und Licks von Tom Morello + der immer noch Gänsehaut erzuegenden Stimme von Chris Cornell (Ex-Soundgraden Sänger), kommt ein Album daher, das freilich nicht die Rockmusik im Vorbeigehen revolutioniert, aber im ganz grossem Stil rockt wie der Teufel. Und darum gehts bei Audioslave auch; Rock in Reinkultur, ohne große Schnörkel, Ecken oder Kanten. Das Quartett rockt sich voller Spielfreude durch die 11 Songs, das es eine Wonne ist, dem beizuwohnen. Ebenfalls werden diverse Einflüsse altgedienter Rockhelden verbraten, bzw. meint man in ein paar Songs doch den Geist der wunderbaren Led Zeppelin zu erkennen. Man kann also zusammenfassend sagen, das ein Back to the roots Album nicht immer das Schlechteste ist. Für mich definitiv eine der wohl letzten erfreulichen Überraschungen des Jahres. Highlight !

9/10
Third Eye